Gedächtnisfähigkeit
Gedächtnisfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit, Informationen zu encodieren, zu speichern und wieder abzurufen. Sie umfasst verschiedene Speichersysteme, darunter sensorisches Gedächtnis, Kurzzeit- oder Arbeitsgedächtnis und Langzeitgedächtnis. Zu den Gedächtnistypen gehören deklaratives (explizites) Gedächtnis, das Wissen und Ereignisse umfasst, und nicht-deklaratives (implizites) Gedächtnis, das Fähigkeiten und konditionierte Reaktionen umfasst. Innerhalb des deklarativen Gedächtnisses werden Episodisches Gedächtnis (eigene Erlebnisse) und Semantisches Gedächtnis (Fakten) unterschieden.
Die Gedächtnisleistung entsteht durch drei Hauptprozesse: Enkodierung (Aufnahme von Informationen), Konsolidierung (Speicherung) und Abruf (Wiederzugriff). Das
Neurowissenschaftlich basiert Gedächtnisleistung auf vernetzten Gehirnregionen, unter anderem dem Hippocampus, dem präfrontalen Kortex und Parietalstrukturen. In
Faktoren beeinflussen Gedächtnisfähigkeit: Alter, Schlafqualität, Stress, Gesundheit, Motivation und Aufmerksamkeit. Lebensstilfaktoren wie regelmäßige körperliche Aktivität, ausgewogene
Gedächtnisleistung lässt sich durch Strategien verbessern, etwa strukturierte Lerntechniken (Chunking), Elaboration, verteiltes Üben (spaced repetition), Mnemonik