Gasdurchfluss
Gasdurchfluss bezeichnet die Menge an Gas, die durch einen definierten Querschnitt in einer bestimmten Zeit strömt. Er wird häufig als volumetrischer Durchfluss Q (z. B. m^3/s, m^3/h), als Massenstrom ṁ (kg/s) oder als molarer Durchfluss ṅ (mol/s) angegeben. Da das Gas unter Druck und Temperatur reagiert, hängt Q- und ṁ-Wert von der Dichte ρ ab; ṁ = ρ Q. Bei idealem Gas gilt ρ = p M /(R T). Realgase weichen wegen Kompressibilität ab; Z kann berücksichtigt werden.
Messgrößen und -geräte: Volumenstrommessung erfolgt oft direkt als Q, Massenstrommessung als ṁ. Typische Durchflussmesser für Gase sind
Anwendungen und Normen: Gasdurchflussmessung spielt eine zentrale Rolle in der chemischen und petrochemischen Industrie, Halbleiterfertigung, Medizin-
Sicherheit: Die Genauigkeit von Durchflussmessungen ist wichtig für Sicherheit und Prozesssteuerung, insbesondere bei brennbaren oder toxischen