Fusionsprozessen
Fusionsprozesse bezeichnet Kernreaktionen, bei denen zwei leichte Atomkerne zu einem schwereren Kern verschmelzen. Dabei wird Energie freigesetzt, weil der entstehende Kern eine geringere Masse besitzt als die Summe der Ausgangskerne (Massendefekt). Reaktionen dieser Art benötigen extrem hohe Temperaturen und Drücke, um die Coulomb-Barriere zwischen den positiv geladenen Kernen zu überwinden; in Sternen erreichen sie typischerweise Millionen Kelvin.
In der Astrophysik fungieren Fusionsprozesse als zentrale Energiequelle für Sterne. Die primäre Kette in sonnenähnlichen Sternen
Auf der Erde wird die Kernfusion gegenwärtig in kontrollierten Reaktoren angestrebt, vor allem durch magnetische Einschlussfusion
Der Fortschritt bleibt technischer Natur; Großprojekte wie ITER streben nach Stromerzeugung im kommerziellen Maßstab. Forschungsfelder umfassen