Fusionsbetrieb
Fusionsbetrieb bezeichnet den Betriebsmodus von Anlagen zur kontrollierten Kernfusion, in denen Wasserstoffisotope wie Deuterium und Tritium zu schweren Kernen verschmolzen werden. Zweck ist die Freisetzung von Energie in Form von Wärme, die zur Erzeugung von Dampf und Strom genutzt wird. Dafür sind Plasmatemperaturen von mehreren ZehnMillionen Grad nötig und eine stabile Konfinierung des Plasmas über längere Zeit. Ein wirtschaftlich nutzbarer Fusionsbetrieb strebt eine Nettoenergieerzeugung (Energieausbeute größer als Energieaufwand) sowie minimale Umweltbelastung an.
Es gibt zwei Hauptansätze: magnetische Einschlussanlagen (vor allem Tokamak und Stellarator) und trägheitsbasierte Ansätze (Laser- oder
Zu den zentralen Herausforderungen zählen die Erreichung eines Nettoenergiegewinns, die Materialbelastung durch Neutronen, das Tritium-Management, Kostenreduktion