Forstpathologie
Forstpathologie ist ein interdisziplinäres Fachgebiet der Forstwissenschaften und der Pflanzenpathologie, das sich mit Krankheiten und gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Wäldern und Bäumen befasst. Ziel ist es, Ursachen, Ausbreitung und Auswirkungen von Pathogenen und Stressfaktoren zu verstehen, um Schutz- und Managementstrategien abzuleiten. Zu den typischen Krankheitsursachen gehören Pilze (z. B. Armillaria-, Phytophthora- und Ceratocystis-Arten), Oomyceten, Bakterien, Viren sowie sekundäre Pilzinfektionen; daneben spielen Insekten- und Baumpflanzen-Schäden durch Umweltstress (Trockenheit, Luftverschmutzung) eine Rolle. Forstpathology betrachtet sowohl Waldböden als auch Stamm-, Kronen- und Holzbereiche sowie Wurzelkrankheiten wie Wurzelfäule.
Die Diagnostik umfasst Feldbeobachtungen, Probenahme, Mikroskopie, Kulturen, sowie molekulare Nachweismethoden (PCR, qPCR, Sequenzierung) und serologische Ansätze.
In der Praxis arbeiten Forstpathologen an Universitäten, Forschungsinstituten, Forstbehörden und Plantagen. Die Disziplin trägt zur Erhaltung