Flüssigkeitsdämpfern
Flüssigkeitsdämpfer, auch als hydraulische Dämpfer bezeichnet, sind Vorrichtungen zur Dämpfung von mechanischen Bewegungen durch die dissipative Wirkung einer Flüssigkeit, üblicherweise Öl. Das wesentliche Bauteil ist ein Zylinder mit Kolben, der Öl durch Engstellen, Ventile oder Drosselungen presst. Die resultierende Gegenkraft ist in der Regel proportional zur Geschwindigkeit der Kolbenbewegung, wodurch schnelle Bewegungen stärker abgebremst werden. Die Kennlinie hängt von Ölviskosität, Temperatur, Drosselgeometrie und gegebenenfalls einstellbaren Ventilparametern ab. Verstellbare Dämpfer ermöglichen eine adaptierbare Dämpfung.
Typen: Lineare Flüssigkeitsdämpfer verwenden einen geradlinigen Kolbenweg; in der Praxis oft als Öl-Dämpfer in Federbeinen oder
Anwendungen: In der Maschinenbau- und Automobiltechnik zur Dämpfung von Schwingungen, Stoßabsorption, Positionier- und Regelungstechnik; in Bauwerken
Eigenschaften: Abhängigkeit von Temperatur und Ölviskosität, Abnahme der Dämpfung bei Temperaturanstieg, Verschleiß an Dichtungsteilen, Leckage und