Experimentalfilmen
Experimentalfilmen bezeichnet eine Filmform, die konventionelle Erzählstrukturen, lineare Handlungen und spektakuläre Unterhaltungsziele oft bewusst meidet. Ziel ist es, Form, Materialität, Zeitlichkeit und Wahrnehmung zu erforschen. Filme dieser Gattung arbeiten häufig non-narrativ, abstrakt oder assoziativ; sie betonen Bild- und Tonstruktur, Rhythmus, Farben, Schatten, Bewegung und die Beziehung zwischen Kamera, Material und Zuschauer.
Die Wurzeln liegen in der europäischen Avantgarde der 1920er Jahre. Pioniere wie Oskar Fischinger mit abstrakten
Typische Techniken umfassen nicht-narrative Strukturen, abstrakte Animationsformen, Montage- und Schnittexperimente, Optical Printing, Handfarbbehandlung, Superposition, Found Footage
Berühmte Werke und Filmemacher sind Oskar Fischinger mit abstrakten Animationsfilmen wie Lichtspiel Opus I (1921); Walter
Auswirkungen und Kontext: Experimentalfilmen prägt die Schnittmenge von Kino, bildender Kunst und Video. Es existiert vor