Eruptionstörungen
Eruptionstörungen bezeichnen Abweichungen vom normalen Zahndurchbruch, also dem zeitlichen und räumlichen Eintritt von Zähnen in die Mundhöhle. Sie betreffen sowohl Milchzähne als auch bleibende Zähne und können einzelne Zähne oder ganze Zahnbögen betreffen.
Zu den häufigsten Erscheinungsformen gehören verzögerter Durchbruch, frühzeitiger Durchbruch, ektope oder transponierte Durchbrüche, Retention eines Milch-
Ursachen sind vielfältig: Lokale Faktoren wie Platzmangel, früher Milchzahnentfernung, Ankylosis, Supernumeräre Zähne, Zysten oder Tumoren; systemische
Diagnostik umfasst Anamnese, klinische Untersuchung und Bildgebung (Röntgenaufnahmen wie Orthopantomogramm, gezielte Zahnaufsnahmen; ggf. 3D-Diagnostik).
Behandlung richtet sich nach Ursache und Alter. Leichte Verzögerungen werden oft überwacht. Obstruktionen oder impaktierte Zähne
Prognose: Viele Eruptionstörungen lassen sich mit rechtzeitiger Diagnostik und geeigneter Behandlung gut korrigieren; unbehandelt kann es