Ermüdungswiderstands
Der Ermüdungswiderstand beschreibt die Fähigkeit eines Materials, zyklischen Belastungen standzuhalten, ohne Risse oder Versagen. Im Maschinenbau wird zwischen Hochzyklus- und Niedrigzyklusermüdung unterschieden. Die Lebensdauer bis zum Versagen, Nf, hängt von Spannungsamplitude, Frequenz und Beanspruchungsart ab.
Wichtige Einflussgrößen sind Mikrostruktur, Gefüge, Wärmebehandlung, Oberflächenbeschaffenheit und residuale Spannungen, sowie Umweltbedingungen wie Korrosion oder Temperaturwechsel.
S-N-Kurven (Wöhler-Kurven) erfassen den Zusammenhang von Spannungsamplitude und Zyklen bis zum Versagen. Mittelspannungswirkungen werden mit Goodman-
Anwendungen finden sich in Zahnrädern, Wellen, Flugzeugstrukturen und Brückenbauteilen. Zur Erhöhung des Ermüdungswiderstands werden Oberflächenbehandlungen (Härten,
Materialien: Metallische Werkstoffe wie Stähle und Legierungen zeigen oft gute Ermüdungseigenschaften; Aluminium-, Titanlegierungen und faserverstärkte Verbundwerkstoffe