Erlebnisökonomie
Erlebnisökonomie bezeichnet ein wirtschaftliches Paradigma, bei dem der Wert von Produkten und Dienstleistungen vor allem in der erlebten Kundenerfahrung liegt. Anstatt sich nur auf Funktionalität oder Qualität zu stützen, gestalten Unternehmen Interaktionen, Räume und Angebote so, dass Kunden aktiv teilnehmen, Emotionen erleben oder bleibende Erinnerungen schaffen. In der Fachliteratur wird der Begriff oft als deutsche Bezeichnung der englischsprachigen Experience Economy verstanden.
Der Begriff wurde maßgeblich durch Joe Pine und James H. Gilmore geprägt, die das Konzept 1999 in
Kernkonzepte: Erlebnisse werden in vier Formen unterschieden: Entertainment, Educational, Esthetic und Escapist; diese Bereiche lassen sich
Praxis und Bedeutung: Branchen wie Einzelhandel, Tourismus, Gastronomie, Kulturinstitutionen und Eventmanagement setzen Erlebnisse strategisch ein, etwa
Kritik: Kritiker warnen vor Überstrapazierung, Oberflächlichkeit oder Überkommerzialisierung von Erlebnissen. Hohe Kosten, unklare ROI-Messung und ökologische