Erbgangs
Erbgangs, im Deutschen oft Vererbungsmuster genannt, beschreibt, wie genetische Varianten von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden. Grundlegend wird zwischen mendelschen Vererbungsformen und nicht-mendelschen Mustern unterschieden. Die Beurteilung erfolgt über Stammbaumanalysen, Verteilung in Familien und molekulargenetische Befunde.
Zu den mendelschen Formen zählen autosomal dominante und autosomal rezessive Vererbung sowie X-chromosomale Muster. Autosomal dominant
Nicht mendelsche Muster umfassen mitochondriale Vererbung (mütterliche Weitergabe der mtDNA), Genomische Prägung (Imprinting) sowie Mosaizismus durch
Diese Erbgangsformen unterstützen die genetische Beratung, Risikobewertung in der Familienplanung, Stammbaumanalysen und die Diagnostik von Erbkrankheiten.