Drehstromsysteme
Drehstromsysteme bezeichnen dreiphasige Wechselstromsysteme, bei denen drei sinusförmige Spannungen gleicher Frequenz phasenverschoben zueinander auftreten. Die Phasen werden üblicherweise als L1, L2 und L3 bezeichnet; in vielen Netzformen existieren zusätzlich Neutralleiter N und Schutzleiter PE. Durch die räumliche und zeitliche Verschiebung der Phasen lassen sich dreiphasige Lasten effizienter versorgen als mit einphasigen Systemen.
Aufbau und Betrieb beruhen darauf, dass in Generatoren, Transformatoren und Verbrauchern drei Wicklungen oder Stränge vorhanden
Spannung und Frequenz unterscheiden sich je nach Region. In Europa sind heute meist 400 V zwischen den
Vorteile von Drehstrom liegen in der effizienten Übertragung hoher Leistungen mit relativ dünnen Leitern sowie in