Dimerbildung
Dimerbildung bezeichnet die Bildung eines Dimeren, eines Molekülkomplexes aus zwei Untereinheiten (Monomeren), die über kovalente oder nicht-kovalente Bindungen verbunden sind. Dimeren können identisch sein (Homodimere) oder unterschiedliche Untereinheiten enthalten (Heterodimere). Die Verbindung kann kovalent erfolgen, zum Beispiel durch Disulfidbrücken, oder nicht-kovalent, etwa durch Wasserstoffbrücken, hydrophobe Wechselwirkungen oder elektrostatische Kräfte.
In der Biologie spielen Dimere eine zentrale Rolle. Viele Proteine, Transkriptionsfaktoren und Rezeptoren sind oder werden
Die Bildung von Dimeren ist oft reguliert und hängt von Faktoren wie Konzentration, pH-Wert, Ionenstärke und
Nachweis und Charakterisierung erfolgen durch verschiedene biochemische und biophysikalische Methoden, zum Beispiel Größenausschlusschromatographie, analytische Ultrazentrifugation, native
Das Verständnis der Dimerbildung ist relevant für Regulierung von Funktionen, Signalweiterleitung und Pathologien sowie für die