Cheleffekt
Der Cheleffekt (Chelateffekt) bezeichnet das Phänomen, dass Komplexe, die von mehrzähnigen oder mehridentischen Liganden (Chelaten) gebildet werden, in der Regel stabiler sind als äquivalente Komplexe mit mehreren monodentaten Liganden. Damit verbunden ist oft eine deutlich höhere Stabilitätskonstante für Chelatkomplexe.
Der Mechanismus beruht überwiegend auf einer entropischen Komponente: Wird ein Metallion durch einen ligandenbindenden Chelatenring gebunden,
Beispiele und Anwendungen: Ein klassisches Beispiel sind zweidentadte Liganden wie Ethylendiamin (en), die mit Metallionen stabilere
Einschränkungen: Der Cheateffekt gilt vor allem im Vergleich zu Komplexen, die durch Monodentatliganden entstehen; er ist