Bordnetzausstattung
Bordnetzausstattung bezeichnet die Gesamtheit der elektrischen und elektronischen Anlagen eines Fahrzeugs, die die Stromversorgung und Verteilung für Beleuchtung, Antrieb, Heizung, Unterhaltung und weitere Verbraucher sicherstellt. Typische Komponenten sind die Energiequelle (Starterbatterie, ggf. Zweit- bzw. Haushaltsbatterie), der Ladestromkreis (Lichtmaschine/Generator, Gleichrichter, Spannungsregler, DC-DC-Wandler), die Verteilung (Sicherungskasten, Relais, Verteilerbausteine, Kabelbäume) sowie Schutz- und Verbindungsbauteile (Erdung, Schutzkontakte). Auf der Verbraucherseite kommen Lampen, Infotainment, Sensorik, Klima- und Heizsystem, Bordelektrik sowie optional AC-Verbraucher über Inverter oder Shore Power hinzu.
In Standardfahrzeugen arbeitet das Bordnetz meist mit 12 Volt; bei Nutzfahrzeugen oder Spezialanfertigungen können 24 Volt
Betriebsführung und Sicherheit umfassen Lade- und Entladeverwaltung, Batterie-Management-System (BMS) für die Zusatzbatterie, Sicherungen und Relais zum
Wartung umfasst regelmäßige Prüfung von Kabelpfaden, Kontakte in Verteilern, Batteriezustand sowie Korrosionsschutz. Standards und Normen betreffen