Bodenaggregation
Bodenaggregation bezeichnet die Bildung von Bodenaggregaten, also Verbänden aus einzelnen Partikeln wie Ton, Schluff und Sand sowie organischer Substanz, die durch verschiedene Kräfte zusammenhalten. Aggregation führt zu einer porösen, stabilen Bodenstruktur, die Wasser- und Luftdurchlässigkeit sowie Wurzelwachstum beeinflusst.
Aggregatarten lassen sich grob in Makro- und Mikroaggregate unterscheiden. Makroaggregate sind größer als etwa 0,25 Millimeter
Bildung und Erhalt der Aggregation beruhen auf physischen, chemischen und biologischen Mechanismen. Physikalische Prozesse umfassen Feuchtewechsel,
Wichtige Einflussfaktoren sind der Gehalt an organischer Substanz, Tonmineralien und Oxide, der pH-Wert, Bodenfeuchte sowie Temperatur.
Die Stabilität der Aggregation wird häufig durch Nasssiebverfahren oder Kennzahlen wie Mean Weight Diameter (MWD) bzw.
Bewirtschaftungsmaßnahmen wie die Zufuhr organischer Substanz, Deckfrüchte, reduzierte Bodenbearbeitung, Gründüngung oder Mulchen verbessern in der Regel