BicarbonatVerbindungen
Bicarbonatverbindungen, auch Hydrogencarbonatverbindungen genannt, sind chemische Verbindungen, die das Bicarbonat- oder Hydrogencarbonat-Anion HCO3− enthalten. Sie entstehen als Salze der schwache Säure Kohlensäure H2CO3 und bilden in wässrigen Lösungen oft die Form M(HCO3) oder M(HCO3)2, je nach Ladung des Kations wie NaHCO3, KHCO3 oder Ca(HCO3)2. Das Bicarbonat-Ion ist ein amphoteres Anion, das sowohl als Base als auch als Säure reagiert.
Eigenschaften und Reaktionen: Das Bicarbonat-Ion kann mit stärkeren Säuren CO2 freisetzen und sich zu Kohlendioxid lösen.
Vorkommen und Beispiele: Natriumbicarbonat (NaHCO3) und Kaliumbicarbonat (KHCO3) sind gut bekannte, gut lösliche Salze. Calcium- und
Herstellung und Anwendungen: Industriell entstehen Bicarbonatverbindungen durch Reaktion von Kohlensäure mit Basen oder durch das Absorbieren
Sicherheit und Umwelt: Bicarbonatverbindungen gelten in üblichen Mengen als relativ sicher. Übermäßige Aufnahme kann jedoch gesundheitliche