Bergbauregionen
Bergbauregionen sind geografische Gebiete, in denen der Abbau von Rohstoffen seit Jahrhunderten ein dominierender Wirtschaftszweig ist. Typisch kennzeichnen sie eine enge Verflechtung von Bergbau, Bergbaurelikten, Bergbausiedlungen und einer spezialisierten Infrastruktur. In vielen Ländern gelten sie als wirtschaftliche und kulturelle Zentren, deren Landschaft und Architektur stark vom Bergbau geprägt sind.
Geologisch entstehen Bergbauregionen an Orten mit reichen und gut zugänglichen Mineralvorkommen – Erzlagerstätten, Metall- oder Kohleflöze. Historisch
Der wirtschaftliche Aufschwung währte oft jahrhundertelang, doch Nachfrageschwankungen, politische Umbrüche oder Ressourcenerschöpfung führten zu Strukturwandel und
Zu den bekanntesten deutschen Bergbauregionen zählen das Ruhrgebiet, das Erzgebirge (mit grenzübergreifender Zusammenarbeit zu Tschechien), das
Der Begriff wird auch in Umwelt- und Kulturlandschaftsdiskursen verwendet, um den Wandel von extractiven Wirtschaftsformen zu