Auslegungslasten
Auslegungslasten sind in der Tragwerksplanung die Lasten, auf deren Grundlage ein Bauwerk bemessen und ausgelegt wird. Der Begriff bezeichnet die Lastgrößen, die bei der Auslegung gemäß den geltenden Normen und Vorschriften zugrunde gelegt werden. In Deutschland und im europäischen Raum spielen Normen wie der Eurocode 0 (DIN EN 1990) eine zentrale Rolle. Auslegungslasten umfassen in der Regel dauerhafte oder selbstgewichtslast (Dauerlasten), Nutzlasten bzw. Nutzlastenstellungen, sowie äußere oder Umgebungslasten wie Wind, Schnee, Temperaturänderungen und andere wetterbedingte oder betrieblich bedingte Größen. Je nach Bauteil und Standort können auch Erdbebenlasten oder andere spezifische Lastarten relevant sein.
Ziel der Auslegungslasten ist es, Tragfähigkeit, Standsicherheit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit des Bauwerks zu gewährleisten. Dazu werden
Die konkrete Zusammenstellung der Auslegungslasten hängt vom Bauwerk, vom Standort und von der geltenden Rechts- bzw.
Typische Beispiele sind: bei Gebäuden die Eigenlast, Nutzlasten von Nutzflächen, Windlasten auf Fassaden, Schneelasten auf Dächern;