Abschwungsphasen
Abschwungsphasen bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre die Phasen eines Konjunkturzyklus, in denen die wirtschaftliche Aktivität gegenüber dem Vorquartal oder Vorjahr rückläufig ist. Typische Merkmale sind ein Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts, geringere Industrieproduktion, fallende Investitionen und sinkende Nachfrage sowohl im privaten Konsum als auch im Außenhandel. Gleichzeitig kann die Arbeitslosigkeit steigen, während Inflationsdruck sinkt oder an Fahrt verliert.
Abschwungsphasen unterscheiden sich von längeren Rezessionen, können aber auch Vorstufen oder Teilabschnitte einer Rezession sein. Oft
Wichtige Kennzahlen zur Beurteilung einer Abschwungsphase sind das reale gemessene BIP, die industrielle Produktion, der Arbeitsmarkt,