Überschwemmungsgebiete
Überschwemmungsgebiete sind geografische Zonen entlang von Flüssen oder anderen Gewässern, in denen bei Hochwasserperioden regelmäßig oder zeitweise Überschwemmungen auftreten. Sie umfassen vor allem Flussauen und feuchte Niederungen, die durch naturnahe oder veränderte Wasserführung überflutet werden können. Die Ausweisung dient in erster Linie dem Hochwasserschutz und der Risikoreduzierung durch räumliche Planung, Bau- und Nutzungsbeschränkungen sowie Maßnahmen zur Wasserretention und Renaturierung.
Auf europäischer Ebene regelt die Flutgefährdung und das Hochwasserrisiko durch die Flutrisikomanagement-Richtlinie (2007/60/EG) die Erstellung von
Die Ausweisung von Überschwemmungsgebieten erfolgt in Flächennutzungs- und Bebauungsplänen sowie in spezifischen Rechtsverordnungen. Typische Instrumente sind
Klimawandelbedingte Zunahme extremer Wetterlagen kann Überschwemmungsgebiete stärker beanspruchen. Folglich gewinnen gute Kartierung, regelmäßige Aktualisierung der Pläne