nukleationsbarriären
Die Nukleationsbarriere beschreibt die minimale Energie, die aufgebracht werden muss, um die Bildung eines stabilen Keims einer neuen Phase aus einer instabilen Mutterphase zu initiieren. Dieser Prozess ist entscheidend für Phasenübergänge wie Verdampfung, Kondensation, Kristallisation oder die Bildung von Blasen. Die Mutterphase, beispielsweise eine übersättigte Lösung oder ein unterkühltes flüssiges Metall, ist energetisch ungünstig, aber stabil genug, um nicht spontan in die neue Phase zu übergehen.
Die Nukleation kann homogen oder heterogen erfolgen. Bei der homogenen Nukleation bilden sich Keime der neuen
Die Größe der Nukleationsbarriere hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Übersättigung oder Unterkühlung der Mutterphase,