mikroarchitekturen
Eine Mikroarchitektur beschreibt die konkrete Umsetzung eines Prozessors auf der Ebene der Datentransferpfade, Registerdateien, Steuerlogik und der Speicherhierarchie. Sie bestimmt, wie die Anweisungen einer Befehlssatzarchitektur (ISA) in physische Operationen, Speichervorgänge und Datenpfade überführt werden. Dabei trennt sie die Programmier- und Architekturebene (ISA) von der konkreten Implementierung; mehrere Mikroarchitekturen können dieselbe ISA realisieren.
Typische Merkmale einer Mikroarchitektur sind ein ausgeprägtes Pipeline-Design, oft kombiniert mit Superskalareitung, Out-of-Order-Ausführung, Registerrenaming, einem Reorder
Mikroarchitekturen entwickeln sich oft unabhängig von der ISA weiter und spiegeln neue Techniken wider, etwa verbesserte