caspaseähnliche
Caspaseähnliche Proteasen, oder caspaseähnliche Proteasen, sind Proteasen, die dem charakteristischen strukturellen und funktionellen Muster der Caspase-Familie ähneln, aber nicht zwingend zu den eigentlichen Caspasen gehören. Sie besitzen typischerweise ein cysteinabhängiges aktives Zentrum und liegen oft als Zymogene vor, die durch Proteolyse aktiviert werden. Die Substratspezifität variiert: klassische Caspasen schneiden nach Aspartat, während caspaseähnliche Proteasen wie Metacaspasen in Pflanzen und Hefe bevorzugt nach Arginin oder Lysin spalten; Paracaspasen wie MALT1 zeigen teils ähnliche Arg-Spezifität, weisen aber unterschiedliche regulatorische Merkmale auf.
In der Biologie unterscheiden sich caspaseähnliche Proteasen in der Verteilung und Funktion je nach Organismus. Metacaspasen
Biologisch spielen caspaseähnliche Proteasen eine Rolle bei programmiertem Zelltod (PCD), Stressantworten, Entwicklung und Immunreaktionen. Ihre Vielfalt