altägyptischen
Altägyptischen bezieht sich im deutschen Sprachgebrauch auf das Volk, die Kultur und die Gesellschaft des alten Ägypten, das sich vom frühen Jungneolithikum (ca. 5000 v. Chr.) bis zum Ende der ptolemäischen Dynastie (30 v. Chr.) erstreckte. Die Altägyptischen waren bekannt für ihre hochentwickelten staatlichen Strukturen, ihre monumentale Architektur wie Pyramiden und Tempel sowie ein komplexes Schreibsystem, die Hieroglyphen, das sowohl für religiöse als auch administrative Zwecke verwendet wurde. Die Gesellschaft war streng hierarchisch organisiert; an der Spitze stand der Pharao, der als Gottkönig galt und zentrale Macht über Verwaltung, Militär und Wirtschaft ausübte. Darunter standen Höflinge, Priester, Beamte sowie ein breites Spektrum von Handwerkern, Bauern und Sklaven.
Religion prägte das tägliche Leben der Altägyptischen. Der Glaube an ein Vielzahl von Göttern, das Jenseits
Wirtschaftlich profitierten die Altägyptischen von der Fruchtbarkeit des Nils, deren jährliche Überschwemmungen fruchtbares Land für die