Wärmeversiegelbarkeit
Wärmeversiegelbarkeit ist die Fähigkeit eines Materials, typischerweise eines Folien- oder Laminatmaterials, unter Wärmezuwendung und Druck eine stabile Haft- bzw. Versiegelung zu bilden. Sie ist entscheidend für Anwendungen in der Verpackungsindustrie, bei der Lutzung von Beuteln, Deckeln und Kartonversiegelungen.
Der Versiegelungsprozess beruht darauf, dass sich die Oberflächen bei ausreichender Wärme schmelzen oder plastifizieren, Molekülenschichten miteinander
Typische Materialien und Laminatarchitekturen nutzen häufig Basisfolien wie Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) mit besonderen Versiegelungsschichten
Messung und Standards erfolgen über Haftpunkte und Siegelstärken (z. B. Peel- oder Haftfestigkeitsprüfungen) sowie Hot-Tack-Bewertungen, häufig
Anwendungsbezogenes Design berücksichtigt Kompatibilität mit Füllparametern, Produktionslinien und Umweltbedingungen, um konsistente Siegelqualität zu gewährleisten.