Tonwertreihen
Tonwertreihen bezeichnet in der Bildgebung die Folge der darstellbaren Tonwerte (Helligkeitsstufen), die ein Aufnahme-, Scan-, Druck- oder Abgabeprozess abbilden kann. Sie beschreibt damit die Granularität oder Abstufungen des Tonwertumfangs eines Systems: Von Weiß über verschiedene Graustufen bis zu Schwarz. Die Tonwertreihe hängt ab von der Bit-Tiefe des digitalen Bildes, dem Dynamikbereich von Sensoren oder Druckern, dem Film- oder Scanprozess sowie von Halftone- oder Dithering-Methoden bei der Reproduktion. In einer 8-Bit-Graustufen-Darstellung ergeben sich 256 Tonwerte, in 16-Bit 65.536; in der Praxis führt Profilierung, Gamma-Kurven und Druckprozesse zu einer nichtlinearen Verteilung der Tonwerte.
Wesentlicher Zweck ist es, Banding zu vermeiden und die gewünschte Bildwirkung zu erzielen. Tonwertkorrektur (Tonwertsteuerung) und
Die Praxis umfasst Kalibrierung, Profilierung und Soft- bzw. Hardware-spezifische Anpassungen, um eine konsistente Tonwertreihe über Geräte
Tonwertreihen sind grundlegend für Farbmanagement, Bildbearbeitung und Druck, da sie die erreichbare Ausdrucksprache eines Bildes festlegen.