Symplektizität
Symplektizität bezeichnet in der Differentialgeometrie zwei verwandte Konzepte. Zum einen die Eigenschaft einer 2-Form ω auf einer glatten Mannigfaltigkeit M, symplektisch zu sein: ω ist geschlossen (dω = 0) und nichtdegeneriert, so dass (M,ω) ein symplektischer Mannigfaltigkeit wird. Dann hat M die gerade Dimension 2n, und ω^n dient als orientiertes Volumenform. Nach dem Darboux-Theorem lässt sich ω lokal in kanonischen Koordinaten qi, pi so schreiben, dass ω = Σ_i dqi ∧ dpi ist, wodurch lokale Modelle des Phasenraums entstehen.
Zum anderen bezeichnet Symplektizität auch die Eigenschaft von Abbildungen, diese Struktur zu bewahren. Eine Diffeomorphie φ: (M,ω)
Beispiele und Bedeutung: Der Standard-Form ω0 = Σ_i dx_i ∧ dy_i auf R^{2n} ist symplektisch. Die Gruppe der