Standortklima
Standortklima bezeichnet in der Wirtschaft und Geographie die Gesamtheit der klimatischen Bedingungen und Rahmenbedingungen, die die Attraktivität eines Standorts beeinflussen. Je nach Kontext kann damit entweder das physische Lokalklima gemeint sein, das auf Temperatur, Niederschlag, Sonnenstunden, Windgeschwindigkeit und extreme Wetterereignisse verweist, oder das wirtschaftliche Klima, also die Gesamtsituation für Unternehmen und Bewohner, einschließlich politischer, rechtlicher und sozialer Rahmenbedingungen.
Im wirtschaftlichen Sinn umfasst das Standortklima Faktoren wie politische Stabilität, Rechtsrahmen, Steuern und Subventionen, Arbeitsmarkt, Qualifikation
Das physische Standortklima umfasst Lufttemperatur, Niederschlag, Verdunstung, Sonnenstunden, extreme Temperaturen, Windrose und topographische Einflüsse. Es beeinflusst
Standortklima wird durch Indizes, Studien und Risikoanalysen bewertet. Unternehmen nutzen es bei Standortentscheidungen und Investitionsplanungen; Kommunen
Da sich Klima und politische Rahmenbedingungen wandeln, gilt Standortklima als dynamischer Faktor. Siehe auch: Standortfaktoren, Wirtschaftsklima,