Standardströmen
Standardströmen bezeichnen in der Informatik eine fest vorgegebene Gruppe von Datenströmen, die einem laufenden Programm Eingaben liefert oder Ausgaben an die Umgebung übermittelt. Sie ermöglichen eine einfache Interaktion mit der Benutzerschnittstelle, Dateien oder anderen Programmen, ohne dass konkrete Dateihandles verwaltet werden müssen. In den meisten Betriebssystemen gibt es drei Standardströme: Standard-Eingabe (stdin), Standard-Ausgabe (stdout) und Standard-Fehlerausgabe (stderr). In Unix-ähnlichen Systemen entsprechen stdin, stdout und stderr den Datei-Deskriptoren 0, 1 bzw. 2; unter Windows sind sie über die Standard-Handles der Konsole zugänglich.
Stdin liefert normalerweise Benutzereingaben oder Daten aus einer Quelle, stdout wird zur Ausgabe von normalen Programmergebnissen
Die Standardströme können in der Shell oder durch Programmiersprachenfunktionen umgeleitet oder verknüpft werden. Beispiele: ein Programm
Historisch sind Standardströme ein Grundkonzept in POSIX-kompatiblen Systemen und in vielen Programmiersprachen verankert. Sie fördern portables,