Seitenschub
Seitenschub bezeichnet die seitlich gerichtete Antriebskraft eines Wasserfahrzeugs. Er wirkt senkrecht zur Längsachse des Rumpfes und ermöglicht eine seitliche Verschiebung oder eine seitliche Stellwirkung zur Stabilisierung des Manövers. Seitenschub wird überwiegend durch spezielle Seitenstrahlruder erzeugt; zusätzlich können azimuthale Triebwerke oder Wasserstrahlanlagen eingesetzt werden, um den Schub horizontal zu lenken.
In der Praxis dient Seitenschub vor allem der Manövrierung in engen Häfen: beim Anlegen, Abstoßen vom Kai
Technisch kommt zum Einsatz: Bugstrahlruder und Heckstrahlruder, die Wasser seitlich ausstoßen, ausgelöst durch elektrische oder hydraulische
Betrieb und Vorteile/Nachteile: Die Bedienung erfolgt über spezialisierte Steuerungssysteme; DP koordiniert mehrere Triebe. Vorteile sind präzise