Routineimmunisierungsprogrammen
Routineimmunisierungsprogramme, oft auch als Impfprogramme bezeichnet, sind staatlich geförderte oder empfohlene Impfkampagnen, die darauf abzielen, die Bevölkerung vor einer Reihe von Infektionskrankheiten zu schützen. Diese Programme legen fest, welche Impfstoffe wann und für welche Altersgruppen empfohlen oder vorgeschrieben werden. Ihr Hauptziel ist die Prävention von Krankheiten, die durch Impfung vermeidbar sind, sowie die Reduzierung der Verbreitung von Krankheitserregern innerhalb einer Gemeinschaft. Durch die Erreichung hoher Impfraten wird ein kollektiver Schutz, die sogenannte Herdenimmunität, aufgebaut. Dies schützt auch Personen, die nicht geimpft werden können, wie z.B. Säuglinge oder immungeschwächte Personen.
Die Entwicklung von Routineimmunisierungsprogrammen basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über Krankheitslasten, die Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen