Prädikativgebrauch
Prädikativgebrauch bezeichnet die Funktion eines Wortes im Prädikat eines Satzes, das Subjektbeschreibung, Zustand oder Identität ausdrückt. Typische Voraussetzungen sind Kopulaverben wie sein, bleiben oder werden, nach denen das Prädikativum das Subjekt direkt beschreibt. Auch Verben, die eine prädikative Ergänzung verlangen, können den Prädikativgebrauch ermöglichen, zum Beispiel sehen, wirken, aussehen oder scheinen.
Zu den häufigsten Formen gehören Prädikativadjektive und Prädikativnomina. Prädikativadjektive beschreiben eine Eigenschaft des Subjekts: Der Mann
Der Prädikativgebrauch steht im Gegensatz zum attributiven Gebrauch, bei dem das Adjektiv direkt vor dem Nomen
In der Praxis ist der Prädikativgebrauch zentral für Aussagen über Zustand, Wandel oder Identität und tritt