Pillingverhalten
Pillingverhalten beschreibt die Neigung eines Textilmaterials, während seiner Nutzung Knäuel aus gefaserten Fasern zu bilden, sogenannte Pilling. Pilling beeinflusst Optik, Haptik und Tragekomfort von Stoffen und kann sich durch Tragen und Waschen verändern. Es wird in der Textilwissenschaft sowohl durch die Faserwahl als auch durch Garn- und Gewebegeometrien bestimmt.
Pilling entsteht, wenn lose Faserbestandteile an der Stoffoberfläche durch Reibung, Abrieb und Nervierung an der Luft
Zur Beurteilung des Pillingverhaltens werden standardisierte Prüfungen eingesetzt, etwa Abriebprüfungen mit dem Martindale-Apparat oder spezielle Random-Tumble-Pilling-Tests.
Maßnahmen zur Minderung des Pilling umfassen die Wahl längerfaseriger oder filamentarer Garnarten, eine geeignete Garn- und
Siehe auch: Textilwissenschaft, Gewebe- und Garntechnologie, Textilpflege.