Persistenzlatenz
Persistenzlatenz bezeichnet in der Informatik die Zeit, die vergeht, bis eine Operation deren Ergebnisse dauerhaft gespeichert und gegen Datenverlust geschützt sind. Sie beschreibt den Zeitraum vom Schreibauftrag bis zum Abschluss eines Vorgangs, bei dem die Daten dauerhaft auf einem Speichermedium festgeschrieben werden. Je nach System wird zwischen sofortiger (synchronous) und verzögerter (asynchronous) Persistenz unterschieden, wobei erst bei der durablen Bestätigung der Persistenzende erreicht ist.
Die Persistenzlatenz wird typischerweise in Millisekunden gemessen und umfasst auch die sogenannten Tail-Latenzen (Ausreißer am oberen
Wichtige Einflussfaktoren sind Synchronität der Writes, Transaktionsprotokolle (etwa WAL), Replikations- und Konsensusmechanismen (Raft, Paxos) sowie Netzwerk-
Strategien zur Reduzierung der Persistenzlatenz umfassen asynchrone Persistenz mit Puffern, Group Commit, effiziente WAL-Verarbeitung, Einsatz von