Permeabilitätsmessungen
Permeabilitätsmessungen bezeichnen Messverfahren zur Bestimmung der Durchlässigkeit von porösen Medien gegenüber Fluiden. Die zentrale Größe ist der hydraulische Durchlässigkeitskoeffizient k (häufig einfach Durchlässigkeit), gemessen in Metern pro Sekunde (m/s). Nach dem Gesetz von Darcy beschreibt der Fluss Q durch eine Probeneinheit A einen hydraulischen Gradienten ∆h/∆l: Q = -k A (∆h/∆l). Große k bedeuten hohe Durchlässigkeit, geringe k geringe.
Labor- und Feldmethoden: Zur Labormessung eignen sich Constant-Head- und Falling-Head-Permeabilitätstests für Bodenproben bzw. Gestein. Bei konstantem
Wichtige Einflussfaktoren: Der gemessene Wert hängt von der Probenvorbereitung, Saturation, Temperatur und Grenzbedingungen ab. Bei laminarem
Anwendungen: Hydrologie, Geotechnik, Erdöl- und Gasindustrie, Umwelttechnik. Ergebnisse dienen der Abschätzung des Grundwasserflusses, der Tragfähigkeit von
Standardisierung: Es existieren standardisierte Verfahren zur Bestimmung der Permeabilität in Labor- und Feldtests, die Vorgaben zu