NullkopieZugriffe
NullkopieZugriffe ist ein Begriff aus der Informatik, der Techniken beschreibt, bei denen Datenpuffer ohne zusätzliche Kopien verarbeitet oder vermittelt werden. Ziel ist es, CPU-Last und Speicherbandbreite zu reduzieren, insbesondere bei Ein- und Ausgabe von großen Datenmengen oder beim Austausch von Daten zwischen Prozessen.
Typische Mechanismen sind speicherabbildende Dateizuordnung (mmap), Zero-Copy-Netzwerkverfahren (etwa Sendfile oder Splice), Direct I/O (O_DIRECT), Scatter/Gather I/O
Anwendungsbereiche umfassen große Dateitransfers, Streaming, Datenbanken, Multimedia-Verarbeitung und die Interprozesskommunikation, bei der große Blöcke von Nutzdaten
Herausforderungen sind Komplexität und Sicherheit: Lebensdauer der Buffers, Synchronisation, Speicherfreigabe, Portabilität über Betriebssysteme hinweg, Cache-Verhalten sowie
NullkopieZugriffe wird oft synonym mit Zero-Copy oder Copy-Avoidance verwendet. Es handelt sich um eine Oberbegriffsbezeichnung ohne
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