Netzbezug
Netzbezug bezeichnet in der Energiewirtschaft die elektrische Energie, die von einer Endverbraucheranlage oder einem Erzeuger aus dem öffentlichen Netz bezogen wird. Die bezogene Menge wird in Kilowattstunden gemessen und ist ein zentraler Bestandteil der Abrechnung. Netzbezug entsteht vor allem dann, wenn der eigene Erzeugungsgrad nicht ausreicht oder der Bedarf zeitweise höher ist als die lokale Erzeugung.
Im Gegensatz zum Netzbezug steht der Eigenverbrauch, also der Anteil des erzeugten Stroms, der direkt vor Ort
Die Abrechnung des Netzbezuges erfolgt in der Regel über Messdaten, die von Zählern oder Smart-Meter-Systemen erfasst
Netzbezug ist ein zentraler Begriff im Zusammenhang mit der Netznutzung, dem Netzanschluss und der regulatorischen Kostenstruktur.