Nasenspitze
Nasenspitze bezeichnet den vorderen, sichtbarsten Bereich der äußeren Nase. Sie bildet den Abschluss des Nasenrückens und wird durch das knorpelige Gerüst der unteren Nasenknorpel sowie durch den Septumknorpel stabilisiert. Die Spitze entsteht vor allem durch die Medial- und die lateralen Krura der unteren Nasenknorpel; deren Bögen, Länge und Form bestimmen die Projektion (wie weit sie nach vorn ragt) und die Rotation (Auf- oder Abwärtsneigung). Die Columella liegt zwischen den Nasenlöchern und wird dorsal vom Knorpelgestell gestützt; sie verbindet Nasenrücken und Spitze. Die äußere Haut und das Weichteilgewebe beeinflussen das sichtbare Erscheinungsbild maßgeblich.
Formvarianten reichen von konisch bis bulbös, von schlank bis ausgeprägt rund. Unterschiede in Hautdicke, Knorpelqualität und
Klinisch ergeben sich Relevanzen vor allem in der ästhetischen und rekonstruktiven Chirurgie. In der Rhinoplastik steht