NPVollständigkeit
NP-Vollständigkeit bezeichnet eine Eigenschaft von Entscheidungsproblemen in der theoretischen Informatik. Ein Problem L heißt NP-vollständig, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind: Erstens liegt L in der Klasse NP, das heißt, eine Ja-/Nein-Entscheidung kann in polynomieller Zeit verifiziert werden, sofern man eine passende Zertifikatslösung erhält. Zweitens ist L NP-hart, was bedeutet, dass jedes Problem in NP in polynomieller Zeit auf L reduzierbar ist (polynomielle Viele-zu-eine Reduktion). Damit wären alle NP-Probleme auf L übertragbar, sodass eine polynomielle Lösung von L alle NP-Probleme lösen könnte.
Historisch wurde NP-Vollständigkeit durch den Cook-Levin-Satz eingeführt; SAT (Erfüllbarkeit boolescher Formeln) wurde als erstes NP-vollständig nachgewiesen.
Auswirkungen: Die NP-Vollständigkeit impliziert, dass, falls ein NP-vollständiges Problem polynomiell gelöst werden könnte, damit alle NP-Probleme
Verwendung und Bedeutung: NP-Vollständigkeit dient als zentrale Kennzeichnung algorithmischer Schwierigkeit, hilft bei der Beurteilung der Machbarkeit