Linienformel
Linienformel, auch als Skelett- oder Linienformel bekannt, ist eine vereinfachte Darstellungsform chemischer Strukturen. In dieser Notation werden Kohlenstoffatome oft durch Knotenpunkte oder Endpunkte von Linien repräsentiert, während Wasserstoffatome an Kohlenstoff austragen implizit angenommen werden, um die Valenzbedingungen zu erfüllen. Heteroatome wie O, N, S oder Halogene werden explizit mit ihren Symbolen angegeben. Einfache Bindungen werden durch Linien dargestellt, Mehrfachbindungen durch doppelte oder dreifache Linien. Ringe erscheinen als geschlossene Linien; bei Bedarf können gestrichelte oder gewinkelte Linien zur Hinweisgebung auf Stereochemie verwendet werden.
Richtlinien der Darstellung variieren leicht je nach Fachgebiet, doch gilt allgemein: Kohlenstoffatome und deren Verknüpfungen werden
Vorteile liegen in der hohen Kompaktheit und Übersichtlichkeit, besonders bei langen Kohlenstoffkettengwohnstrukturen und großen organischen Molekülen.
Linienformeln dienen damit primär der schnellen Darstellung der Molekülkonnektivität in der organischen Chemie.