Leiterbahnquerschnitt
Leiterbahnquerschnitt bezeichnet in der Eisenbahntechnik den Querschnitt einer Leiterbahn, einer speziellen Gleis- bzw. Tragkonstruktion, deren Profilmerkmal eine ladder-ähnliche Anordnung ist. Der Querschnitt zeigt üblicherweise zwei parallel verlaufende Tragprofile, zwischen denen regelmäßige Querträger oder Verbindungsstäbe angeordnet sind, wodurch ein gitter- oder Leiter-ähnliches Profil entsteht. Diese Bauform wird gewählt, um Lasten effizient über mehrere Tragpunkte zu verteilen, die Ballastverdrängung zu kontrollieren und die Wasserablesung bzw. Entwässerung zu erleichtern. Im Vergleich zu konventionellen Gleisformen ist der Leiterbahnquerschnitt oft leichter, bietet aber tendenziell geringere seitliche Steifigkeit; entsprechende Auslegung erfordert sorgfältige Berücksichtigung der Gleisführung, des Frost- und Korrosionsschutzes sowie der Wartung.
Herstellung und Ausführung erfolgen durch Profilwalzen, Blech- oder Stahlrohrverbindungen oder durch Verschweißen von Bauteilen zu einem
Typische Anwendungsbereiche sind industrielle Förderanlagen, Bergbau- und Industriebahnen sowie temporäre oder einfache Gleisstrecken, bei denen Gewichtseinsparungen,
Weitere Bezeichnungen finden sich in Fachliteratur als Leiterbahnen mit Leiterquerschnitt oder gitterförmiger Gleisquerschnitt. Der Begriff wird