Lautmalerei
Lautmalerei, im Deutschen oft auch Onomatopöie (Onomatopoeia) genannt, ist ein sprachliches Stilmittel, das Klänge der realen Welt durch die Formen der Sprache nachahmt oder klangliche Eindrücke erzeugt. Direkte Lautmalerei beschreibt die eigentliche Nachahmung eines Geräuschs mittels lautähnlicher Wortzeichen wie Kikeriki, miau oder plätschen. Indirekte Lautmalerei nutzt Klanggestaltung, Rhythmus und Lautbildungen—etwa Alliteration, Assonanz oder den Einsatz harter oder weicher Konsonanten—um eine Klanglandschaft zu erzeugen, ohne ein konkretes Geräusch exakt zu reproduzieren.
Anwendungsgebiete und Wirkung: In Dichtung, Prosa, Kinderliteratur, Comics und Werbetexten dient Lautmalerei dazu, Geräusche plastisch zu
Beispiele und Typen: direkte Lautmalerei umfasst Wörter wie Kikeriki, miau oder plätschern. Indirekte Lautmalerei umfasst klangliche
Begriffliche Einordnung: Lautmalerei gehört zur Klang- bzw. Phonostilistik und zählt zu den zentralen Mitteln der sinnlichen