Ionenladung
Ionenladung bezeichnet die elektrische Ladung eines Ions. Sie ergibt sich aus der Differenz zwischen der Anzahl der Protonen im Kern und der Anzahl der Elektronen. Ein positiv geladener Ion hat Elektronen verloren, ein negativ geladener Ion hat Elektronen aufgenommen. Die Ladung wird in Einheiten der Elementarladung e gemessen; praktisch bedeutet das: Na+ hat +1, Cl− hat −1, Ca2+ hat +2. Auch mehratomige Ionen tragen eine Gesamtladung, etwa SO4^2− oder NH4+.
Wichtiger Begriff ist die Unterscheidung zur Oxidationsstufe: Die Ionenladung ist die reale Nettoladung eines Teilchens; die
Ionenladung beeinflusst viele Eigenschaften: in Festkörpern und Lösungen bestimmt sie Anziehungskräfte (Ionenbindung), Gitter- und Lösungsenergie, Diffusion
Polyatomische Ionen tragen entsprechend ihrer Gesamtladung eine entsprechende Ladung, und in chemischen Reaktionsgleichungen muss die Summe