Interstitzdefekt
Interstitzdefekt bezeichnet in der Kristallographie einen Defekt, bei dem zusätzlich ein atomspezifischer Fremd- oder Eigenatome in einem Zwischengitterplatz eines Kristallgitters sitzt. Im Gegensatz zu Substitutionsdefekten ersetzt kein Nachbaratom das Fremdatom; es wird stattdessen in einem Zwischengitterplatz eingelagert. Interstitzdefekte kommen in reinen Metallen, Legierungen und Ionenkristallen vor und werden oft durch Diffusion, Kühlung oder Bestrahlung erzeugt.
Interstitielle Stellen liegen typischerweise in oktad- oder tetraedrischen Zwischenräumen dichter gepackter Strukturen. Kleine Atome wie Kohlenstoff,
Bildung und Entstehung ergeben sich durch verschiedene Prozesse: während des Kristallwachstums, durch temperierte Diffusion, durch plastische
Auswirkungen auf Materialeigenschaften sind charakteristisch: Interstitielle Defekte erhöhen in der Regel die Härte und Festigkeit, können