Interpolationskerne
Interpolationskerne bezeichnet man in der Signal- und Bildverarbeitung als Kernfunktionen, die verwendet werden, um zwischen bekannten Abtastwerten Werte zu schätzen. Sie werden beim Interpolieren von Daten oder beim Resampling eingesetzt, indem benachbarte Proben gewichtet und daraus ein neuer Wert bestimmt wird. Praktisch arbeiten Interpolationskerne als Finite Impulse Response (FIR)-Filter: Der Zielwert ergibt sich aus einer gewichteten Summe benachbarter Proben, deren Gewichte durch das Kernelprofil festgelegt sind.
Sie spielen eine zentrale Rolle beim Hoch- oder Herunterskalieren von Signalen und Bildern, bei geometrischen Transformationen
Designprinzipien umfassen die Tragweite (Unterstützung des Kernels), Symmetrie, Glättung, Übergangsverhalten und den resultierenden Frequenzgang. Größere Unterstützung
Typische Kerneltypen sind Nearest Neighbor, lineare (Dreiecksform) sowie kubische Interpolationen wie Keys, Mitchell-Netravali oder Catmull-Rom. Lanczos-Kernel
Für Bilder werden Interpolationskerne häufig separierbar eingesetzt: Zuerst entlang einer Achse, dann entlang der anderen, oder