Identitätsmissbrauch
Identitätsmissbrauch bezeichnet die missbräuchliche Verwendung personenbezogener Daten einer anderen Person, um sich auszugeben, Verträge zu eröffnen oder Zugang zu Ressourcen zu erlangen. Häufige Ziele sind Finanzdienstleistungen, Mobilfunkverträge, Kreditkarten oder behördliche Dienstleistungen. Betroffene können Opfer von Identitätsdiebstahl oder Identitätsbetrug werden.
Typische Vorgehensweisen sind das Beschaffen von Daten durch Datenpannen, Phishing, Spear-Phishing, Malware, Social Engineering oder SIM-Swapping.
Folgen sind finanzielle Verluste, negative Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit und psychische Belastung. Für die Opfer können
Rechtlich wird Identitätsmissbrauch in Deutschland vor allem durch Straftatbestände wie Betrug oder Urkundenfälschung behandelt. Betroffene sollten
Prävention umfasst den vorsichtigen Umgang mit persönlichen Daten, starke Passwörter, Zwei-Faktor-Authentifizierung, regelmäßige Prüfung von Kontoauszügen und