Hämoglobinvarianten
Hämoglobinvarianten, auch als Hämoglobinopathien bekannt, sind eine Gruppe von genetischen Erkrankungen, die durch Veränderungen in der Struktur des Hämoglobins verursacht werden. Hämoglobin ist ein Protein in roten Blutkörperchen, das für den Sauerstofftransport im Körper verantwortlich ist. Diese Veränderungen entstehen durch Mutationen in den Genen, die für die Hämoglobinproduktion zuständig sind. Die häufigsten und klinisch bedeutsamsten Hämoglobinvarianten sind Sichelzellanämie und Thalassämie.
Bei der Sichelzellanämie führt eine spezifische Punktmutation im Gen für die Beta-Globin-Kette dazu, dass das Hämoglobin
Die Thalassämien sind eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, die durch eine reduzierte oder fehlende Synthese einer
Die Diagnose von Hämoglobinvarianten erfolgt in der Regel durch Blutuntersuchungen wie Hämoglobinelektrophorese oder Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC). Genetische