Hochdrucküberwachung
Hochdrucküberwachung bezeichnet die systematische Erfassung und Bewertung von Druckgrößen in Anlagen, deren Betrieb unter Hochdruck steht. Ziel ist die Gewährleistung der Betriebssicherheit, der Prozessqualität und des Anlagenschutzes. Typische Messgrößen sind Druck, Temperatur sowie Flussraten und Zustandsgrößen wie Schwingung oder Leckage, die gemeinsam zur Beurteilung des Prozesszustands herangezogen werden. Die Überwachung erfolgt in Echtzeit durch Drucksensoren und Messwandler, die Signale in elektrische Signale wandeln und an Leitsysteme wie SCADA oder DCS übertragen. Alarm- und Interventionslogik löst bei Grenzwertüberschreitungen automatische Maßnahmen aus, etwa Ventilabschaltung, Aktivierung von Sicherheitsventilen oder Notabschaltungen. Moderne Systeme setzen auf redundante Messwege und diagnostische Funktionen, um Ausfälle früh zu erkennen.
Zu den typischen Anwendungen zählen die Öl- und Gasindustrie, Petrochemie, chemische Verfahrenstechnik, Kraftwerke, Hochdruck-Hydrauliksysteme sowie die