Gelenkvarianten
Gelenkvarianten bezeichnet man in der Medizin als natürliche anatomische Abweichungen oder unterschiedliche Ausprägungen der Gelenke, die in einer Population vorkommen. Sie gelten meist als normaler Bestandteil der menschlichen Anatomie, können jedoch radiologisch auffallen und unter Umständen klinisch relevant sein, zum Beispiel wenn sie Schmerzen, Instabilität oder Funktionsstörungen begünstigen.
Man unterscheidet allgemein angeborene bzw. entwicklungsbedingte Varianten von erworbenen Veränderungen durch Belastung, Verletzung oder Degeneration. Zu
Beispiele aus dem Schultergelenk betreffen unter anderem das Os acromiale, eine Nichtfusion eines Akromionsknorpels, sowie Variation
Die klinische Relevanz reicht von unspezifischen Radiologiefunden bis zu konkreten Beschwerden. Die Behandlung orientiert sich an